Gestalttherapie - Ein therapeutischer Ansatz
Gestalttherapie ist ein therapeutischer Ansatz, der sich aus der Psychoanalyse entwickelt hat. Das Selbstverständnis der Gestalttherapie ist neben seiner psychoanalytischen Herkunft besonders bestimmt durch den Rückgriff auf die Gestaltpsychologie sowie auf Martin Bubers Dialogprinzip.
Im Vordergrund der therapeutischen Arbeit stehen die Lebensprobleme, die für Klienten in der Gegenwart relevant sind. Die Therapiesituation ist ein Raum, in dem – nach dem Buberschen Prinzip: „am Du zum Ich werden“ - die Begegnung mit dem Anderen die Erfahrung des eigenen Ichs ermöglicht. Die therapeutische Begegnung ermöglicht es den Klienten, sich mit ihren eingefahrenen Lebens- und Verhaltensmustern auseinander zusetzen und sich für die in ihnen angelegten und vielleicht nur verschütteten Kräfte und Fähigkeiten zu öffnen. Die Therapeutin unterstützt und ermutigt sie, die so selbst entdeckten Wege zu beschreiten und zum ‚Regisseur’ des eigenen ‚Lebensspiels’ zu werden.